Katholische Pfarrei Rohrdorf

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Geschichte

schutzbriefIm Jahre 2009 feierte die Pfarrei Rohrdorf das 850 Jahr-Jubiläum. Laut einem Schutzbrief, den Papst Hadrian IV. an das Kloster Muri senden liess, stellte er das Kloster mit allen Rechten und Besitzungen unter päpstlichen Schutz. In dieser Urkunde vom 28. März 1159 wurde die Kirche zum ersten Mal mit genauem Datum erwähnt.
Allerdings wurde der Kirchenzehnt, und damit die Kirche Rohrdorf, bereits um 1080 schriftlich festgehalten.
Die meisten dem Heiligen Martin geweihten Kirchen wurden vor dem Jahr 1000 errichtet. Man nimmt an, dass schon um 800 ein Kirchlein am Rohrdorferberg gestanden hat, also vor der Gründung (1027)  des Klosters Muri.

Grosspfarrei
Bis 1178 gehörten Widen und Eggenwil zur Grosspfarrei Rohrdorf. Zu dieser gehörten bis Ende des 19.Jh. die Dörfer und Weiler Oberrohrdorf, Niederrohrdorf, Staretschwil, Remetschwil, Busslingen, Vogelrüti, Holzrüti, Sennhof, Bellikon, Hausen, Künten, Sulz, Stetten und (rechts der Reuss) Mellingen Dorf (der Trostburger Zwing).
1888 wurde die selbständige Pfarrei Stetten errichtet, 1896 kam Mellingen-Dorf zur Stadtpfarrei Mellingen, 1901 wurde die Pfarrei Künten-Sulz selbständig und schliesslich durfte 1925 auch Bellikon-Hausen eine eigene Pfarrei errichten. Der Loslösung der Filial-Pfarreien von der Mutterpfarrei gingen oft harte Verhandlungen voraus. Meistens ging es um die Auskaufssumme, die von der Mutterpfarrei zu bezahlen war. Immer wieder musste der Regierungsrat vermittelnd eingreifen.

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